Nach langen, zum Teil kontroversen Diskussionen im Gemeinderat und der Öffentlichkeit, befindet sich die neue Eishalle nun in der letzten Bauphase und kurz vor Vollendung. Am 16. Dezember soll mit einem Spiel der Steelers der Bau seiner Bestimmung übergeben werden.

In der heißen Phase der Fertigstellung besichtigten auf Einladung des Ortsverbandes der Freien Wähler Bietigheim-Bissingen mehr als vierzig Bürgerinnen und Bürger die Bausstelle. Herr Dittmann von den Stadtwerken und der Bauleiter Herr Schtipulovski führten die Besucher sehr kompetent durch das Bauwerk und beantworteten Fragen sehr umfassend und aufschlussreich.

Kometene Führung durch die Stadtwerke

Kometene Führung durch die Stadtwerke

Interessant war vor allem die Heizung- und Kühlungsanlage, mit deren Hilfe die Temperatur über der Eisfläche bei konstant 8 °C gehalten werden kann während auf den Tribünen angenehme 17 °C beim Publikum herrschen. Ein straffer Zeitplan ist beim Neubau einzuhalten, damit zum Fertigstelltermin auch alles an Ort und Stelle ist. Die Anwesenden durften von Herrn Dittmann erfahren, dass auch eine Eisfläche nochmals eine Fußbodenheizung benötigt, damit der Boden im Untergrund nicht durchfriert. Für Handballspiele kann optional ein Boden eingezogen werden, der dann auf dem Eis liegt. Für diesen Umbau wird Zeitaufwand von ca. 8 Stunden benötigt.

Am 23. Februar wir dies zum ersten mal in die Tat umgesetzt. Die Handballerinnen und Handballer der SG testen die Verhältnisse bei einem Großspieltag. Davor wird die neue Eishalle auf ihre DEL-Tauglichkeit geprüft. Das Qualifikationsturnier für Olympia findet am 7. Februar in Bietigheim-Bissingen statt.

Nach dem Dank an die beiden auskunftsfreudigen und sachkundigen Baustellenführer, trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes der Freien Wähler noch in der TSV-Gaststätte zum Gedankenaustausch.



 


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