Weiterentwicklung unserer Stadt im Innenbereich, das ist ein Thema, das in unterschiedlichsten Zusammenhängen immer wieder Gemeinderat, Verbände und viele interessierte Menschen in Bietigheim-Bissingen beschäftigt.

Ute Epple

Ute Epple

Es geht zum einen um die Innenverdichtung, die nach Meinung der Freien Wähler unbedingt nachbarschaftsverträglich gestaltet werden sollte. Ein Antrag zur Überarbeitung der Bebauungspläne wurde hierzu jüngst von unserer Fraktion eingebracht.

Zum anderen geht es aber auch um größere zusammenhängende Flächen im innerstädtischen Gebiet, wie zum Beispiel das Gelände zwischen der Gartenstraße und der B 27 im Stadtteil Buch.

Hier bietet sich die vermutlich einmalige Chance, in sehr günstiger Nähe zum öffentlichen Personennahverkehr eine Fläche für Jung und Alt zu entwickeln. Die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs dürfen mit Spannung erwartet werden.

Der Runde Tisch, hervorgegangen aus der Zukunftswerkstatt 2012, wird auftragsgemäß weitere Vorschläge einbringen.

Bei einer von der Stadtverwaltung organisierten Rundfahrt konnten sich Mitglieder des Runden Tisches, des Gemeinderats und Mitarbeitende der Stadt über verschiedene Projekte in anderen Städten informieren. Vom Mehrgenerationenprojekt in Eigenregie der Hausbewohner, über ein Nachbarschaftshaus mit vielen verschiedenen Einrichtungen und Wohnformen unter einem Dach und eine nach einem speziellen Modell betreute Wohnanlage konnten wir Vielfältiges sehen und uns informieren. Etliche Anregungen könnten nun auch bei uns in die Planungen eingehen.

Wichtig scheint mir, sorgfältig den Bedarf zu ermitteln, egal ob für junge Familien, junge Erwachsene, Senioren oder hilfebedürftige Menschen und dann zu überlegen, wie eine gute Mischung umgesetzt werden kann. Damit wären wir für die demografische Entwicklung gut gerüstet. Innerhalb eines Wohngebiets Wohnungen, Familienhäuser und soziale Einrichtungen, wie ein Bürger- und Seniorentreff oder eine Wohngruppe für Demenzkranke, das wäre doch wirklich innovativ und zukunftsweisend! Geld wird das sicher kosten. Es wird zu prüfen sein, wie viel über Umlagen finanziert werden kann, wo es Fördermittel und Refinanzierungsmöglichkeiten gibt und wo Spenden und Zuschüsse gefragt sind. Wenn wir es wirklich wollen, wird es auch gelingen.



 


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